Events & Offers

We create live and online spaces to explore and practice paths towards activist and social movement resilience.

An Verlorene, die ahnen, dass genau in dem verloren-sein, ein Weg sichtbar wird, den sie gehen wollen.

 

An Fragende, die ahnen, dass sie nicht falsch sind, wenn sie keine Antworten finden, die uns retten.

 

An Rebellen, die sich dem zuwenden, wie es ist, und ahnen, dass wir uns mit zu schnellen Lösungen nur tiefer ins Loch buddeln.

 

An dich, wenn du daran glaubst, dass Welten formbar sind und du dem Leben etwas zu geben hast.

Roots of Resilience Training

Was? Im Training erforschen wir gemeinsam die Wurzeln unserer Resilienz. Wir schaffen einen Raum, in dem wir unsere Motivationen aktiv zu sein erkunden – das, was uns darin Kraft gibt, und auch das, was uns Energie nimmt. Wir schauen auf unsere Nervensysteme, geben einen Einblick in trauma-informiertes Organizing und schauen, was Trauma mit gesellschaftlicher Transformation zu tun hat. Das Training findet zeitgleich zum CT-Summer-Gathering im Cambuim statt und wird immer wieder inhaltliche Vernetzungspunkte haben.
Wer?
Menschen, die sich mit nachhaltigem Aktivismus beschäftigen wollen; Aktive aus sozial-ökologischen Bewegungen und Gemeinschaften; Menschen, die mit Burn-Out Symptomen leben oder einen Burn-out erlebt haben
Wann?
 24.-27. August 2023
Wo? Gemeinschaft Cambium Österreich

Mehr Infos: Für mehr Infos, schreib uns gern einfach eine Mail

past events

17.-23. April 2023

Eschwege, Deutschland

ROOTS OF RESILIENCE CO:LAB

Eine holistisch-transformative RetreatTrainingsForschungswoche auf den Spuren von Resilienz und Regeneration im Aktivismus.

Was ist die Basis, von der ich inspiriert, genährt, und kreativ der Welt begegnen kann? 

Wann? 17.-23. April
Zwischen dem Frühlingsbeginn und dem Maifest wächst das Co:Lab. Es wird heller und wärmer. Visionen beginnen langsam Form anzunehmen. Knospen öffnen sich immer mehr. Am 20. April haben wir den April Neumond.

Wo? Naturfreundehaus und Eschwege Institut
Wir wohnen im Naturfreundehaus am Meinhard, das in Allein-Lage direkt am Rande eines geschützten Naturparks liegt. Es ist sehr simpel mit 16 Betten in Mehrbettzimmern, wunderschöner Aussicht, einer Feuerstelle und viel Platz für Camper und Zelte.
Als Seminarraum nutzen wir die große Jurte im Eschwege Institut, ein Institut für initiatische Prozessbegleitung, 5 Minuten zu Fuß vom Naturfreundehaus entfernt.

Wer und wie viele? 16-20 Menschen
Wir laden vor allem Menschen ein, bei denen wir das Gefühl haben, unsere Arbeit könnte sie ansprechen und sie sind auf einem ähnlichen Weg. Wir wünschen uns Beziehungshaftigkeit, die das, was in dieser Woche erlebt und geübt wird auch weitertragen kann. Das heißt, wir freuen uns, wenn diese Einladung über dich zu weiteren Menschen findet. Sag uns davor bitte nur kurz Bescheid, damit wir wissen wie viele Menschen gerade eingeladen sind.

Außerdem wollen wir die Gruppe als Ganze mitbekommen können ohne dabei überfordert zu sein, und 16-20 Menschen scheint uns dafür eine gute Anzahl an Menschen zu sein.

Wer lädt ein?

Thomas Schafranek, Helen Britt, Sylvia Kautz

 
Geldfluss und Kosten
Ein Großteil der Kosten für’s Co:Lab ist durch einen Erasmus+ Antrag gedeckt. Juhu! Für die Stellen wo es noch Geld braucht – das können Fahrtkosten, Team-Bedürfnisse oder Spenden für tolle Projekte sein – wird es einen Geld-Prozess geben, weil uns ein solidarischer und experimenteller Umgang mit Geld wichtig ist.
 

Im Geld-Prozess werden wir, im Sinne von Roots of Resilience, gemeinsam entscheiden wie das Geld fließt, das da ist. Wir bitten dich unten um einen Commitment Beitrag von 50-150 Euro. Mehr dazu noch unten im Formular.

Anmeldungen
Je nachdem wie viele Anmeldungen wir bekommen, werden nicht alle teilnehmen können. In so einem Fall werden wir als Team eine Entscheidung treffen, wen wir dabei haben wollen. Kriterien dafür werden Vielfalt, gemeinsamer Boden & Vertrauen sein, als auch einfach unser Gefühl dazu, wie gut wir gemeinsam lernen und praktizieren könnten.

Hier ist der Link: https://forms.gle/aCyg6gYauR755Wk6A

Davor und Danach
Es wird vor dem Co:Lab ein Online-Einstimmungstreffen geben und danach einen Feedback und Ernte Prozess. Termine dafür werden im Willkommens-Mail bekannt gegeben.

Worum geht’s?

Wir laden dich und uns dazu ein, uns selbst und einander zu sehen, zu begegnen so wie wir gerade sind; Fragen zu stellen, gefährliche und alt-bekannte, sie zu würdigen und ernst zu nehmen, sie zu bewegen, ohne Antworten finden zu müssen; Die Suche und das Scheitern auf unseren Wegen anzuerkennen, ihnen zu lauschen und sie zu genießen; Einander zu ermutigen, in einer spielerischen und künstlerischen Haltung Antworten auf unsere Fragen und die Krisen denen wir begegnen zu leben. Wir laden uns ein, innere Weite und Reichtum zu kultivieren und dass es uns gut gehen darf, auch wenn es viel Not gibt.

3 Kernaspekte

1.) Raum der Geborgenheit und Regeneration – Wir wollen einen achtsamen Raum kreieren, in dem wir unsere Leben und das, was in der Welt passiert, verarbeiten und reflektieren können. Genuss, Stille und die Zyklen des Lebens sind eingeladen.

2.) Ermächtigung und Praxis – Wir werden verschiedene Formen von Resilienz erkunden: spirituelle Anbindung, Körper-Kraft, Kontakt, Bewusste Gefühlsarbeit, Spiel und kreativer Ausdruck, Gruppen-Intelligenz, Schatten-Spiel… Es geht darum, Integration und Kontakt mit Handlungsfähigkeit zu verbinden.

3.) Forschungswoche – Wir wollen mit euch einige Methoden und Kulturelemente ausprobieren. Wir laden dich ein, gemeinsam die Frage zu bewegen, was es für Transformative Bildungsarbeit braucht, Feedback zu geben und mit zu forschen, auch mit deiner eigenen Praxis.

Menschen – Für wen ist das Co:Lab

Das Co:Lab richtet sich an Menschen, die ihr Handeln dem Wandel verschreiben, ihn leiten und begleiten, die ihren Aktivismus nachhaltig und langlebig verwurzeln möchten und die Teil eines Netzwerks sein wollen, das durch die eigene Praxis, das Teilen dieser Praxis und durch das was daraus ensteht transformativ wirksam sein wollen.

Wir werden erstmal nur eine recht kleine Gruppe sein, um die Arbeit von Roots weiterzuentwickeln und tiefer zu verwurzeln. Unsere Trainings werden in Zukunft dann offener sein und leichter zugänglich. Wir haben hier noch ein paar Kriterien, die dir und uns helfen herauszufinden ob das Co:Lab für dich passt.

– Du hast Bereitschaft und Kapazität für die Teilnahme an emergenten Forschungsräumen

– Du hast Erfahrung in und Lust auf somatische, politische und spirituelle Räume

– Du hast Bereitschaft und Kapazität uns als Roots-Team dabei zu Unterstützen unsere Trainings zu entwickeln – durch ehrliches Feedback und Offenheit uns im Ausprobieren zu bestärken

– Eine Offenheit Teil einer Praxisgemeinschaft zu werden

– Du beschäftigst dich mit dem Zustand der Welt und systemischen Ungerechtigkeiten und fragst dich, wo deine Handlungsfähigkeit liegt

– Die folgenden Themen sind für dich nicht ganz neu: Nachhaltiger/Regenerativer Aktivismus, Innerer und Äußerer Wandel, Nichtwissen, Kunst, Spiel, Verkörperung, Burn-Out, Trauma, sind für dich nicht ganz neu

– Du an vielen Stellen im Aktiv-Sein frustriert bist oder enttäuscht wurdest – sei es durch starre moralische Konzepte, viel Härte und wenig Dankbarkeit, Überlastung, viel Gegenwind

– Du hast eine Sehnsucht danach immer ganzer, als der Mensch der du bist, in deinem Wirken und deinen Beziehungen aufzutauchen

Einflüsse:

Sensing the Change und Heike Pourian

Joanna Macy und The Work that Reconnects

Daniel Auf der Mauer und Thomas Hübl

Traumatherapeutische Grundhaltung – NARM

Theater der Unterdrückten

Starhawk – Earth Path and The Fifth Sacred Thing

Kollektive Führung – Leadership³

Inspirationen:

Ulex, Miki Kashtan und Non-violent Global Liberation, Oasenspiel, Resmaa Menakem, Bayo Akomolafe, Tao te Ching, Adrienne Maree Brown, Existential Kink, Petr Malek – Systemische Aufstellungs und Ritual Arbeit, Bronte Velez, Nkem Ndefo and the Resilience Toolkit, Bill Plotkin und Stephen Jenkinson;

Die Einladung ist eine erste Skizze von etwas, das gerade immer mehr Form annimmt, und wo auch noch nicht alles sichtbar ist. Wir wollen uns in der Zeit bis dahin noch tiefer in dem Boden, auf dem wir uns bewegen werden, verwurzeln. Ihr bekommt da auch noch eine Mail bevor es los geht.

Exploring paths towards activist and social movement resilience

In diesen Calls begegnen wir Menschen , deren Beitrag zu unseren Fragen rund um Resilienz im Aktivismus wir schätzen, und schaffen mit ihnen einen Raumwir gemeinsam einen Raum um diese Fragen lebendig und spürbar zu bewegen.

Jeder Call wird einen Teil haben in dem Helen und/oder Thomas im Gespräch sind mit den Menschen und einen Teil für Praxis und Austausch mit allen die da sind.

 

Anmeldung

Hier kannst du dich zu unserem Newsletter und den Online Events anmelden. Dann schicken wir dir eine Erinnerung und den Zugangs-Link. http://eepurl.com/hXzkfT

30.08. 19 Uhr
Angelika Doerne
Trauma, Spiritualität und Resilienz
Deutsch
https://www.lebensentfaltung.com/

Angelika Doerne, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Dipl.-Pädagogin, ist seit 15 Jahren psychotherapeutisch tätig (5 Jahre Heiligenfeld Kliniken), ist Assistentin bei NARM-Trainings, Gestalttherapeutin, Somatic Experiencing®-Practitioner und Familienaufstellerin in eigener Praxis, Yoga- und Meditationslehrerin und gibt Seminare und Fortbildungen zu Körper- und Tiefenpsychologisch- orientierter Traumatherapie.

14.9. 19-21h
G – Ulex Project
The Role of Trainings in Social-Movements
Englisch
https://ulexproject.org/team/guhyapati/

G has been involved in social movement organising and education since the late 1980’s. He is a highly regarded trainer and has designed numerous training programmes covering areas such as psychosocial resilience in activism, the ecology of social movements, and leaderful organising. As a founding member of the Ulex Project, he is known for highly innovative work blending pedagogical methodologies. This holistic approach to activist learning has inspired numerous training initiatives across Europe. He currently steers the strategic development of the Ulex Project and its social movement capacity building programme.

Ulex Project
The Ulex Project provides high-quality trainings and capacity building programmes to strengthen movement capacity for social justice and ecological integrity. They run a residential training centre,
serving the needs of social movements for the long haul. They use a collaborative approach, working with and alongside movement actors to innovate social movement training in Europe that is responsive to needs and changing socio-political conditions.

25.10. 19 Uhr
Heike Pourian
Integrität, Verkörperung und intergenerationale Resilienz
Deutsch oder Englisch
https://wahrnehmen.org/wir
https://sensingthechange.com

“Ich verstehe mich als Wandel­for­scherin. Meine Heimat ist der improvi­sa­to­rische Tanz, den ich als Inspiration und Experi­men­tierfeld für transfor­mative Prozesse betrachte.
Mit meiner Arbeit möchte dazu beitragen, dass sich die Ahnung in der Welt verbreitet, dem Sinnlichen, Lustvollen, Spiele­rischen könne unsere stärkste politische Kraft innewohnen: Was ändert sich, wenn wir uns der Vorstellung öffnen, das was uns wirklich nährt und lebendig macht, könne der Urboden für die Gestaltung unserer Gesell­schaft sein? Aus dieser Haltung heraus habe ich das somatisch-politische Netzwerk
Sensing the Changemitgegründet und die Praxis Standing with the Earth ins Leben gerufen.
Seit 2016 schreibe ich vermehrt Texte dazu. Und nach einer langen Schreibzeit am Computer freue ich mich nun auch wieder auf die unmittelbare Begegnung mit Gruppen.
Außerdem bin ich Mutter von zwei wunder­vollen erwachsenen Kindern, von denen ich eine Menge gelernt habe.”

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